Häufige Fragen
Warum muss die Liegenschaft saniert werden?
Das Hochhaus wurde in den 1960er-Jahren erstellt und ist stark sanierungsbedürftig. Die technischen Anlagen sind veraltet und zum Teil am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Heutige Standards punkto Ökologie und zeitgemässes Wohnen inkl. Altersgerechtigkeit werden nicht erfüllt.
Welche Arbeiten müssen ausgeführt werden?
Die technischen Anlagen (Heizungs- und Lüftungsanlagen, Sanitäranlagen, Rohrleitungen, Elektroanlagen und der Aufzug) werden anhand eines nachhaltigen Energiekonzeptes vollumfänglich ersetzt. Das Dach, die Fenster und die Gebäudehülle werden erneuert. Zum Erdbebenschutz nach heutigen Standards werden die Tragwände versteift sowie alle Wände gemäss den heutigen Brandschutzvorschriften neu verputzt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden die Grundrisse den heutigen Wohnbedürfnissen und Anforderungen an Altersgerechtigkeit angepasst.
Findet die Sanierung in Etappen statt?
Da strukturelle Anpassungen wie der Ersatz der technischen Anlagen und die Verbesserung der Erdbebensicherheit nur geschossübergreifend ausgeführt werden können, ist eine etappierte Sanierung im bewohnten Zustand leider nicht möglich.
Wann wird mit der Sanierung begonnen?
Die Sanierung beginnt im März 2026.
Müssen die Mieterinnen und Mieter ausziehen?
Ja. Da eine etappierte Sanierung nicht möglich ist, mussten die Mieterinnen und Mieter aus dem Gebäude ausziehen. Sie hatten rund ein Jahr Zeit, um eine neue Wohnung zu finden und wurden dabei von der professionellen Mieterbetreuung der Livit AG unterstützt. Für alle Mietparteien konnte eine passende Lösung gefunden werden.
Können die aktuellen Mieterinnen und Mieter in das sanierte Hochhaus einziehen?
Ja. Die aktuellen Mieterinnen und Mieter haben bei der Vermietung der sanierten Wohnungen ein Vorrecht, wenn ihre Bewerbung die gängigen geforderten Kriterien erfüllt.
Wann sind die sanierten Wohnungen bezugsbereit?
Die Wohnungen im Nebengebäude werden voraussichtlich ab Sommer 2027 bezugsbereit sein, die Wohnungen im Hochhaus ab November 2027. Die Vermietung beginnt im Sommer/Herbst 2026.
Wie sieht das neue Projekt aus?
Es wird ein attraktiver Wohnungsmix mit unterschiedlichen Grundrissen und Wohnungsgrössen realisiert. Im Hochhaus und im Nebengebäude werden insgesamt 94 Mietwohnungen erstellt. Damit sich Singles, junge Berufstätige, Paare, Familien und Senioren gleichermassen angesprochen fühlen, reicht der Wohnungsmix von Studio-Apartments bis zu 5.5-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über eine Loggia oder einen Balkon. Da die Parkierung in Zukunft unterirdisch erfolgt, entsteht im Innenhof ein grosszügiger Freiraum, der als Entspannungs- und Begegnungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Der Aussenraum wird begrünt und mit Sitzgelegenheiten sowie einem grossen Spielplatz ausgestattet. Die Wärme- und Energieerzeugung erfolgt mittels einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage. Die sanierte Liegenschaft soll nach einem Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert werden.
Gibt es nach der Sanierung öffentliche Nutzungen?
Die Sanierung der Liegenschaft soll zur Aufwertung des Quartiers beitragen. Neben der Diversifizierung des Wohnangebots wird ein unterirdisches Parkhaus errichtet, um den grosszügigen Aussenraum als Ort der Erholung und Begegnung für die Bewohner- und Nachbarschaft zu gestalten.
Das markante Erscheinungsbild des Hochhauses bleibt bei der Sanierung erhalten. Damit folgt die Bauherrschaft den Wünschen der Quartierbildkommission von Lugano.
Was werden die neuen Wohnungen kosten?
Die umfassende Sanierung wird eine Erhöhung des Mietzinses nach sich ziehen. Dabei werden die einzelnen Mietzinse je nach Stockwerk, Lage und Layout variieren. Zum jetzigen Zeitpunkt können die konkreten Mieten noch nicht bestimmt werden. Sicher ist, dass sie sich am örtlichen Marktniveau orientieren werden.